| Folksonomy und Tags oder warum es im Web keine Regale gibt (2008) | |||||||||||||
Abstract | |||||||||||||
| Tags sind von Nutzern erstellte Metadaten, die das Verwalten und Teilen von Objekten im Internet erleichtern. Das Hinzufügen von Tags unterliegt keinen Regeln und auch keiner Form von terminologischer Kontrolle. Systeme in denen kollektive Tags zu Objekten hinzugefügt werden, bezeichnet man als Folksonomy. Dabei entwickeln sich Folksonomy von reinen Anwendungen zum Verwalten und Teilen von Inhalten zu komplexen Empfehlungssystemen im Internet. In einigen Bereichen entwickelt sich das Taggen sogar zu einer eigenen Ausdrucksform. Folksonomy sind keinesfalls mit einem semantischen Web zu verwechseln, stellen aber eine vielversprechende Schnittstelle zwischen den heutigen Anwendungen im Internet und späteren semantischen Diensten dar. Folksonomy haben verdeutlicht, dass Nutzer durchaus in der Lage sind grosse Mengen an Metadaten zu erstellen, darüber hinaus hat sich gezeigt, dass sich bei Taggen sowohl Konventionen entwickelt haben, als auch die Disziplin mit zunehmender Spezialisierung eines Folksonomy zunimmt. Ob zum Verwalten wissenschaftlicher Quellen, archivieren der eigenen Bilder, teilen von Internetlinks oder einfach nur zum Spass: Taggen ist eine nicht mehr wegzudenkende Anwendung des sozialen Webs geworden. | |||||||||||||
Publication details | |||||||||||||
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